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ANGEWANDTES FENG SHUI

TIPP DES MONATS


Kleine gedankliche Anstöße und leicht umzusetzende Tipps für Leben und Alltag aus der Feng Shui-Schatzkiste!

oktober 2019 | stille

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September 2019 | EIN LOB DEM KALENDER

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Gutes Feng Shui in einer Wohnung ist niemals statisch. Kleine und größere Veränderungen bringen das Chi in Bewegung und verhindern Stagnation.

Kalender sind ein wunderbares Mittel, um Bewegung in den Wohnraum und bestimmte Bereiche zu bringen. Durch die unterschiedlichen Formen, Farben und Inhalte der Blätter entsteht beim Umblättern jedes Mal ein neuer Akzent im Raum, ein ganz anderes Zusammenspiel der Elemente. Der Anwendung sind keine Grenzen gesetzt: Sei es ein Kalender mit maritimen Objekten oder Muscheln im Norden, dem Wasserbereich, ein Kalender mit Kinderfotos im Familiensektor oder ein Kalender, der die Jahreszeiten spiegelt.

Da die Motive in diesem Fall wichtiger sind als der zeitliche Bezug, können geliebte Kalender auch viele Jahre im Einsatz sein ...


August 2019

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Lieben Sie auch den Duft von frischem Kaffee?

Dann können Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen! Kaffee ist nämlich ein natürlicher Geruchskiller. Geben Sie ein wenig Kaffee- oder Espressopulver möglichst flach auf einen kleinen Teller und stellen Sie es dort auf, wo Sie unangenehme Gerüche vermeiden oder das Kaffeearoma geniessen möchten – im Bad, im Flur, Wohnzimmer ... Vielleicht nicht gerade im Schlafzimmer. Und achten Sie auf Kinder-, Katzen- und staubwedelsichere Aufstellung!

Frohes Schnuppern!


Juli 2019

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DAS MEER – für viele Menschen der Inbegriff von Entspannung (gut, die vollen Strände denken wir uns weg 🙃!) Daran haben, neben anderen Aspekten, die Elemente ihren Anteil, in diesem Fall v.a. Erde und Wasser. Beide sind geschaffen dafür, das Feuer des Sommers zu entspannen und abzukühlen. Die Erde finden wir in Material und Farbe des Sandes und der Steine, in den waagerechten Linien von Strand, Wasser und Horizont. Das Wasser finden wir, nun ja, im Wasser, aber auch in den beruhigenden blau/grau/grün-Tönen von Meer und Himmel und in der Bewegung der Wellen, der Gezeiten, der Wolken. Diese Elemente nehmen wir nicht nur über die Augen wahr, sondern im direkten Kontakt mit allen Sinnen, wir begeben uns in die Horizontale der Erde, wenn wir uns an den Strand legen, wir bewegen uns mit dem Wasser. Wir riechen und hören, fühlen und schmecken, sind so intensiv mit den Elementen verbunden wie im Alltag selten.

Die Elemente können sich auch anders zeigen, etwa wenn sich Wasser und Erde zu Bergen auftürmen – aber das ist ein anderes Thema!


Juni 2019

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"Have nothing in your houses
that you do not know to be useful
or believe to be beautiful.“
William Morris
Mitgründer des Arts & Crafts Movement in England

Mai 2019 | Ich muss nicht, ich darf

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Wenn wieder alles über mir zusammen bricht und meine to-do-Liste ... einfach zu lang ist, dann versuche ich, ein Wort in meinen Gedanken auszutauschen:
  • Ich muss putzen – ich darf putzen: Ich besitze Dinge, die ich pflegen darf.
  • Ich muss arbeiten – ich darf arbeiten: Ich bin physisch und psychisch in der Lage, etwas zu tun.
  • Ich muss kochen – ich darf mit wunderbaren Lebensmitteln Leckeres schaffen – ich muss nicht hungern.
  • Ich muss X anrufen – ich darf X anrufen: Es gibt Menschen, denen mein Anruf wichtig ist.
  • Ich muss zum Arzt gehen – ich darf zum Arzt gehen: Ich lebe in einem Land, in dem medizinische Versorgung selbstverständlich und erschwinglich ist. ...
Ein Wort macht einen Riesen-Unterschied, oder?

April 2019 | Wildes Pflücken

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Seit einigen Jahren kaufe ich so gut wie nie mehr Blumen – aus finanziellen und ökologischen Gründen. Statt dessen gehe ich mit geschärftem Blick durch meine Stadt und pflücke, was gerade wächst, am Straßenrand, auf wilden Grundstücken, in Parks, überall findet man saisonale Schätze. Dabei habe ich mich von dem Gedanken verabschiedet, dass Pflanzen "Blumen" sein, bzw. Blüten haben müssen. Ich schmücke meine Wohnung mit Zweigen, Gräsern, "Unkräutern", sogar Gestrüpp kann unglaublich dekorativ sein. Und auch im tiefsten Winter findet man bizarre Zweige mit Beeren, getrocknete Samenkapseln und Ähnliches. Diese Objekte geben der Wohnung etwas sehr Natürliches, Ungekünsteltes und schaffen im Innen eine Verbindung zur Natur und Jahreszeit draussen.


März 2019 | Marie Kondo ...

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Ich habe ausgemistet á la Marie Kondo. Freunde sagen "Schon wieder?!" Du kannst doch gar nichts mehr haben zum Ausmisten!" Stimmt aber leider nicht – kann auch nicht stimmen, wenn man Kinder hat, die noch wachsen =).

Diesmal ist mir besonders aufgefallen, dass es immer um Gleichgewicht geht, um Balance, genau wie im Feng Shui. Ein Gleichgewicht zwischen Behalten und Abgeben, zwischen Altem und Neuem, zwischen Vergangenheit und Zukunft, Fülle und Leere. Und immer wieder die Frage: Wer bin ich jetzt in diesem Moment? Was macht mich aus, was unterstützt mich jetzt, was halte ich fest, obwohl ich es nicht (mehr) brauche?

Entrümpeln ist definitiv der erste Schritt zu einer Feng Shui-optimierten Umgebung!


Februar 2019 | Altes ist schlecht ...

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... so die klassische Lehre im Feng Shui. Die Idee dahinter ist, dass alles Energie aufnimmt und ein altes Möbel-/Schmuckstück etc. viel "Vorgänger-Energie" an sich "kleben" hat. Wie immer sollte man aber genau hinschauen und hinterfragen, bei Neuem wie Altem: Wie ist das Material beschaffen, wie der Herstellungsprozess? Ist das geliebte, gehütete Erbstück schlechter als ein unter unmenschlichen Umständen billig hergestelltes neues Produkt? Was hole ich mir da für eine Energie ins Haus? Mit der Zeit kann man spüren, ob ein Ding eine gute oder negative Energie hat – und ob man sich damit umgeben möchte. Und zu guter letzt gibt es immer noch diverse Reinigungsrituale.


Januar 2019 | Dankbarkeit

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Mein Neujahrsritual ist es, meiner Wohnung zu danken, dass sie mich beschützt, wärmt und menschlich leben lässt. 2,6 Milliarden Menschen leben ohne Wasserversorgung und Abwassersystem – ich bin mir bewußt, dass etwas so Banales wie eine Toilette nicht selbstverständlich ist.

Ich widme meiner Wohnung ein Clearing, in welchem ich sie mit Klang, Rauch, Salz und Meditation reinige, ihr danke und sie bitte, mich auch in diesem Jahr gut zu behüten.

Ein schönes Ritual auch gemeinsam mit der Familie! Ein gutes Neues Jahr für Sie!!


November 2018 | Herbst – Element Metall

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Der Herbst ist da, die Früchte sind gereift, jetzt fahren alle Kräfte in der Natur langsam zurück. Was ist wesentlich, was überflüssig, um über den Winter zu kommen. Die Energie des Baumes zieht sich in den Stamm zurück, die Blätter fallen ab. Die Menschen, die das Draussensein genossen haben, wenden sich wieder mehr ihren Wohnungen zu, machen es sich behaglich.

Im Metall wirkt eine nach innen gerichtete, konzentrische Energie. Metall wird verbunden mit den Begriffen von Klarheit, Reinheit, Disziplin, Kontrolle, Konzentration, Gerechtigkeit, Idealismus – aber auch der Fähigkeit, die damit verbundenen Themen strukturiert zu kommunizieren.

Nicht Feuer, Metall ist das stärkste der 5 Elemente!


OKTOBER 2018 | ENERGIE-AUTOBAHN

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Energie, im Feng Shui CHI genannt, ähnelt in ihrer Bewegung fliessendem Wasser, das heisst, sie schlängelt sich/mäandert gerne. Wird ihr dies verwehrt, wie bei einem begradigtem Flussbett oder einer sehr langen geraden Autobahn, kann sie sich beschleunigen und damit gefährlich werden – Flüsse treten über die Ufer, die Unfall-Gefahr steigt.

In der Wohnung entsteht eine Energie-Autobahn etwa zwischen genau gegenüber liegenden Türen und/oder Fenstern – hier herrscht keine "Verweil-Energie". Betten, Schreibtische, Esstische sind hier im Durchzug unglücklich platziert. Durchbrochen werden kann die Autobahn durch geeignete, gerne runde oder sich quer zum Fluss befindliche Objekte wie Vorhänge, Möbel, Teppiche, Bilder oder Lampen, alles, was den Fluss umleitet und verlangsamt.


SEPTEMBER 2018 | S A L Z

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Machen Sie doch einmal eine Salzkur für sich und Ihre Wohnung! Salz wurde und wird in vielen Kulturen zur Reinigung eingesetzt – real und spirituell. Gutes Meersalz ohne Zusätze saugt negative Energien auf und bindet sie.

Geben Sie zwei Handvoll ins Badewasser – das ist entschlackend, basisch und hilft bei/nach Krankheit. Auch Fußbäder funktionieren. Geben Sie ein wenig Salz ins Spül-/Putzwasser und in den Staubsaugerbeutel. Stellen Sie ab und an über Nacht Schalen mit Salz offen überall in die Wohnung (auch unters Bett) und entsorgen Sie sie danach, ohne in Kontakt mit dem Salz zu kommen. Reinigen Sie „klebrige", geerbte, Flohmarkt-Gegenstände und alten Schmuck mit Salz, wenn das Material es zulässt. Und holen Sie die alten Salzlampen wieder hervor wenn Sie mögen!

AugusT 2018 | Good Vibes

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Klemmender Schrank, kaputte Lampe, Stapel zu lesender Zeitschriften, Bügelwäsche – sie haben eines gemeinsam: Sie wollen etwas von uns. Wann immer wir sie sehen oder an ihnen vorbeigehen, empfangen wir subtile Signale: „Mach mich, lies mich, tu was!“ Die Realität ist: Wir werden niemals ganz „fertig“. Aber wir können Stress vermeiden, indem wir bewußt wahrnehmen und 1) erledigen, was zu tun ist, z.B. Reparaturen, 2) loslassen oder weggeben (die Lampe, die wir seit Jahren reparieren, das Buch, das wir irgendwann lesen wollen) und 3) andere „Projekte“ aus unserer Sicht verbannen in Schubladen und Schränke. Was uns wirklich wichtig ist, tun wir sowieso zu gegebener Zeit. Bis dahin haben wir deutlich mehr Ruhe in Raum und Kopf!